„Die Fakten auf den Tisch…“

Loveparade 2010 Pressekonferenz Massenpanik Selbsthilfe und Docunews am 3. Dezember 2010 in Duisburg„Massenpanik Selbsthilfe“ als Zusammenschluss der Loveparade Geschädigten und DocuNews haben heute morgen zur Pressekonferenz nach Duisburg eingeladen und das Konzept unseres gemeinsamen Kongressss im Februar 2011 vorgestellt. Wir dokumentieren die gemeinsame Presseerklärung im Wortlaut:

Auch vier Monate nach den tragischen Ereignissen auf der Loveparade 2010 sind die Gründe für den Tod von 21 Menschen, Traumata und Verletzungen für hunderte Besucher in keiner Weise aufgeklärt. Die Hinterbliebenen, die Geschädigten, aber auch die Bürger der Stadt Duisburg und die interessierte Öffentlichkeit haben ein Recht auf die Wahrheit. Deshalb laden „Massenpanik Selbsthilfe e.V.“ und „DocuNews“ für den 5. Februar 2010 zur Tagung
Loveparade Duisburg 2010
Offene Fragen – Erste Antworten
nach Duisburg ein.

Jürgen Hagemann, Massenpanik Selbsthilfe Pressekonferenz Loveparade 2010 am 3. Dezember in Duisburg

Jürgen Hagemann Massenpanik Selbsthilfe e.V.

Wir wollen die im Internet verstreuten Recherchen zur Loveparade bündeln und aufbereiten. Ausserdem neue Fakten zur Loveparade, ihrer Vorbereitung und den daraus zu ziehenden Konsequenzen ermitteln und die Akteure dieser Wahrheitssuche besser vernetzen. Wir werden auch die Folgen für die Opfer und Hinterbliebenen thematisieren. Welche Hilfsangebote gab und gibt es? Was hat funktioniert und wo gibt es Verbesserungsbedarf? Welche Schritte müssen die Menschen unternehmen, um Ansprüche geltend zu machen und zu wahren? Welche Effekte werden bei den Betroffenen als „Spätfolgen“ greifen?

Das Programm dieses Kongresses als *.pdf  finden Sie hier.
Es wird laufend online aktualisiert…

Wir werden diesen Kongress gemeinsam, öffentlich und transparent vorbereiten.
Dabei wünschen wir uns:
Eine Unterstützung durch
Stadt Duisburg, Loveparade Veranstalter Lopavent, Polizei, Staatsanwaltschaft und weitere Behörden und Institutionen.

Lothar Evers DocuNews Pressekonferenz Loveparade 2010 am 3. Dezember in Duisburg

Lothar Evers DocuNews

Bis heute sind relevante Dokumente zur Planung der Loveparade nicht öffentlich zugänglich. Dies liegt einerseits am Wunsch der Staatsanwaltschaft, das laufende Ermittlungsverfahren zur Loveparade nicht zu gefährden. Es liegt aber vor allem an der Weigerung der Stadt Duisburg alle Dokumente zur Planung der Loveparade zugänglich zu machen. Noch restriktiver verhält sich die Lopavent GmbH, die nur noch mit eigenen Statements und Publikationen agiert und auf Rückfragen überhaupt nicht mehr reagiert.

Gegenüber den die Loveparade veranstaltenden Organisationen skeptisch, glauben wir an die Macht und Verantwortung der Individuen. Wir sind gerne bereit Erkenntnisse von städtischen KollegInnen, MitarbeiterInnen von Lopavent und den eingesetzten Ordnungsdiensten sowie von PolizistInnen in den Prozess der Wahrheitssuche zu integrieren, indem wir sie vertraulich treffen. Dabei werden wir deren Identität und Interessen schützen.

Wir setzen bei der Realisierung unserer Tagung auf die Unterstützung des Rates der Stadt Duisburg und seiner Fraktionen. Die Aufklärung zur Loveparade nützt allen Bürgern Duisburgs.
Wir sind bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung auf Helfer und Sponsoren angewiesen. Die bisherige Resonanz ist hervorragend.
Wir freuen uns auf mehr…

Jürgen Hagemann (Massenpanik Selbsthilfe e.V)
Lothar Evers (DocuNews)


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