Die verpasste Chance…

300.000 €uro oder gar mehr soll die Anwaltskanzlei „Heuking Kühn Lüer Wojtek“ von der Stadt Duisburg dafür erhalten haben, das Handeln der in der Stadt Verantwortlichen für die Loveparade Katastrophe zu untersuchen. Jetzt wird deutlich: Rechtsanwältin Dr. Ute Jasper und ihr Kollege Andreas Berstermann haben willkürlich wichtige Treffen im Vorfeld der Loveparade in ihrem Bericht unterschlagen. Das hat eine Analyse des Rechercheportals DocuNews ergeben.

Vier Monate vor der Loveparade, am 22. März 2010, referierte der langjährige Chef der Dortmunder Feuerwehr Klaus Schäfer vor mehr als 20 für die Planung der Duisburger Loveparade zuständige städtische Mitarbeiter. Schäfer, war Mitglied des Dortmunder Krisenstabes zur Loveparade, und berichtete u.a  aus den Erfahrungen der Loveparades Duisburg und Essen über (lebens)gefährliche Situationen bei beiden Veranstaltungen. Später wurde auch das Konzept für die Duisburger Loveparade vorgestellt. Schäfer und einige Teilnehmer kritisierten es scharf.  Der Referent bezeichnete  die Duisburger Planungen  als „Irrsinn“.

Zum Schluss der Veranstaltung war man sich einig, dass eine Planung der Loveparade wie vorgesehne und später umgesetzt, gegen zahllose Bestimmungen und verordnungen verstossen würde. Unter den Teilnehmern des Seminars mit Schäfer waren MitarbeiterInnen des Duisburger Bau- sowie des Ordnungsamtes,  gegen die heute die Staatsanwaltschaft ermittelt.

In dem erwähnten Untersuchungsbericht von Dr. Jasper und Rechtsanwalt Berstermann, wird die Veranstaltung  mit keinem Wort erwähnt und deren Warnungen und Ergebnisse Ergebnisse unterschlagen.
Die vollständige Analyse trägt den Titel:
Katastrophe mit Vorwarnung

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